VERSUNKEN IN SAGEN UND MYTHEN - Schreibwerkstatt

Schreibwerkstatt



mit Wolfgang Nöckler und der Mittelschule St. Johann

Antrische Schreibwerkstatt



In der "antrischen" Schreibwerkstatt versanken Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Wolfgang Nöckler tief in der Welt der Sagen und Mythen. Sie dichteten und reimten, ersannen und brachten zu Papier. 


Kaum zu erahnen, was geschehen wäre oder wo all die antrischen Leute mit ihrem Lehrmeister gelandet oder verschwunden wären, hätte man sie dort gelassen, wo sie nachdachten und schrieben.

Viele, viele Zeilen. Viele, viele Gedanken. Viele, viele tolle Geschichten.


Die Autorinnen:

  • Sophia Kaiser
  • Emma Freddi
  • Alex Oberschmied
  • Eva Leiter
  • Anita Stolzlechner
  • Georg Forer
  • Niklas Kirchler
  • Sara Enz
  • Leah Maria Außerhofer
  • Melanie Voppichler

Die antrische Schreibwerkstatt war ein Gemeinschaftsprojekt von: 

  • Bildungsausschüsse der Gemeinden Ahrntal und Prettau
  • Familienverbände
  • Geschichtsverein Ahrntal
  • SSP Ahrntal
  • Amt für Weiterbildung

    Doch lest gerne selbst, was da geschrieben steht, von merkwürdigen Gestalten,
    von Katzen und Monstern.


Initiator war die Mittelschule St. Johann



Epik Texte

  • Von Emma Freddi

    Hi, ich bin Hanna, ein ganz normales zehnjähriges Mädchen. Meine Mom hat mir dieses Tagebuch gekauft, obwohl ich es nicht mal wollte. Ich habe um ein ganz normales Notizbuch gefragt und dann hat sie mir dieses blöde Tagebuch gekauft und zwingt mich auch noch, Sachen hineinzuschreiben.

    Öööödeeee!!!


    Mittwoch, 24. Juni, 10:53 Uhr

    Heute ist mein Namenstag und es ist etwas Seltsames passiert. Als ich heut eine Runde mit meinem Hund gemacht habe, habe ich etwas Eigenartiges gesehen. Eine Kartoffel mit Armen, Beinen, Augen, einem Mund, einer Nase und Hasenohren! Es kam zu mir und sagte, ich sollte ihm helfen nach Hause zu kommen. Glaube ich jedenfalls. Bösem komische Menschen waren hinter ihm her. Diese kleine Kartoffel war so süß, da konnte ich nicht nein Sachen. Also half ich ihm. 


    Immer noch Mittwoch, 24 Juni 14:30 Uhr

    Ich habe die Kartoffel mit nach Hause genommen und habe sie Potato genannt, cool oder? Ich habe mir vorgenommen, morgen aus den Haus zu schleichen, um Potato nach Hause zu bringen.


    Donnerstag, 25 Juni 5:16 Uhr 

    Es ist so weit, ich und Potato sind auf den Weg nach_______??? Ich wusste nicht, wohin gehen, aber Potato schon. Wir gingen Richtung Wald und auf einmal sah ich ein Ufo, um genau zu sein, ein kaputtes Ufo! Potato sagte: „Wir müssen es reparieren, bevor die Müllis kommen!!!“  „Die was?“ „Die Müllis, diese komischen Bösen Menschen!“, sagte Potato. Ich verstehe Potato manchmal nicht, weil er ja ein Monster ist, ein süßes kleines Monster ist. Ich sagte, das Ufo zu reparieren ist unmöglich, war es ja auch. Für uns, aber nicht für meinen Papa. Der kann alles, er ist ja auch Mechaniker.


    Donnertag, 25. Juni – 8:00 Uhr

    Als ich meinen Papa fragte, ob er es reparieren kann, sagte er: „Ich glaube nicht!“ Also mussten wir einen anderen Weg suchen. Als wir rausgingen, entdeckten wir die Müllis, besser gesagt, sie entdeckten uns! Wir rannten weg, aber sie waren schneller. Sie hielten uns in ihrer öden Höhle gefangen und wollten Potato aufessen und mich davon abhalten sie aufzuhalten. 


    Ihr werdet´s nicht glauben, aber immer noch Donnerstag, 25. Juni – 20:00 Uhr

    Es war soweit. Die Müllis beschlossen, Potato zu essen, aber dann fiel mir ein, dass ich ein Schnitzmesser dabeihatte. Ich schnitt mein Seil durch, womit ich gefesselt war und machte das von Potato auch auf und wir flüchteten. Wir bauten neben der Höhle eine Falle auf. 

    Als wir sie aufgebaut hatten, lockte Potato die Müllis in die Falle und sie flogen durch die Falle ins Weltall.


    Freitag, 26. Juni 10:30 Uhr

    Heute ist Potato super glücklich gewesen, als mein Papa es geschafft hatte, sein „Jaxi“ (Handy auf Monstrisch) zu reparieren. Er rief seine Familie an, dass sie ihn auf der Erde abholen sollten.


    Freitag, 26. Juni – 11:00 Uhr

    Jetzt holte Potatos Familie Potato ab. Er schenket mir noch ein „Jaxi“, damit wir in Kontakt bleiben können. Potato umarmte mich und stieg dann in das Raumschiff ein und flog davon.

  • Die Geschichte des Krampus

    Es war ein schöner Oktoberabend. Die letzten Sonnenstrahlen schienen über Heilig Geist. Hans blickte aus seiner kleinen, aber feinen Stube. Er holte sich noch ein bisschen Feuerholz für die kalten, frostigen Nächte des Oktobers. Er war zwar alt, aber noch stark genug, um seine Ziegen zu hüten. Hans lebte schon seit 20 Jahren in dieser Hütte. Sie gehörte eigentlich einem Bekannten aus der Stadt. Dieser hatte keine Lust in Hl. Geist zu leben und auf die Hütte zu schauen, deshalb ließ er seinen Freund dort oben leben.


    Hans kochte am Abend sein Lieblingsgericht „Melchamüis“, er verwendete dafür Ziegenmilch, die schmeckte ihm am besten. Eines Morgens, als er aus den Federn kroch und aus dem Fenster schaute, sah er vereinzelte Schneeflecken, die so aussahen wie die weißen Fellpunkte von Oliver, der Ziege. Er dachte sich, er müsse noch Feuerholz für die kalten Nächte holen. Also ging er los und die zwei Ziegen, Oliver und Sieglinde, passten auf die Hütte auf.


    Als er schon ein Stückchen in den Wald gegangen war, fand er eine Menge Holz. So ging er fröhlich nach Hause. Aber da fing es wieder an zu schneien. Der Mann dachte sich, er müsse so schnell wie möglich nach Hause, weil er nur eine „Pfoat“ anhatte und sich erkälten würde. Aber da, auf einer Lichtung, sah er Spuren, frische Spuren. Sie glühten immer wieder rot auf – er folgte ihnen eine Weile und entdeckte, dass sie zu einer schwarzen Höhle führten. Ihm war unheimlich zumute und er traute sich nicht, weiterzugehen. Er dachte sich aber: „Morgen komme ich wieder hier her, um nachzusehen, um was es sich handelt.“

    Es wurde schon finster, als er nach Hause kam. Hans schürte den Ofen an und aß in der Stube zu Abend.


    Am nächsten Morgen holte sich Hans seine Flinte und ging in den Wald. Als er an der Stelle angelangt war und in die Höhle schaute, hörte er ein lautes Schnarchen. Er ging hinein, um nachzusehen. 


    „Das würde ich nicht machen“, sagte hinter ihm eine dunkle Stimme. 


    Verängstigt drehte sich Hans um und sah den Teufel. Er dachte sich, nein er wusste sogar, dass der Teufel von der Hölle kam. Der Ziegenhüter rannte augenblicklich zu seiner Hütte und sperrte sich ein. Dann fiel ihm auf, dass er seine Flinte zurückgelassen hatte. Aufgeregt sah er aus dem Fenster. Da erblickte er abermals den Teufel, der sich mitsamt seiner Flinte langsam, aber sicher, der Hütte näherte. Der Teufel nahm das Gewehr in die Hand und zielte auf die Hütte. Im nächsten Moment schoss er die Tür ein und stürmte in die Küche. Mit seinen Hörnern hatte er fast nicht in der Tür Platz. Hans Augen wurden riesengroß. Er zitterte am ganzen Leib. Sein Herz pochte wie wild. Kalter Schweiß lief seinen Rücken runter. Der Teufel zielte auf ihn und drückte…nicht ab, weil die Ziegen, Oliver und Sieglinge, sich in dem Moment auf den Höllenbewohner stürzten und ihn zu Boden stießen. Hans war so froh, am liebsten hätte er die Ziegen umarmt. Der Teufel hingegen erschreckte sich so sehr, dass er schnell reiß aus nahm. 


    „Das wirst du mir büßen“, knurrte er noch, bevor er im Wald verschwand.


    Hans schlief nicht so gut in dieser Nacht, weil er vom Teufel träumte. Er dachte nochmal daran, was der Teufel gestern Abend zu ihm gesagt hatte. Da er gegen Mitternacht einen mächtigen Krawall vernahm, schaute er zum Fenster raus. Auf einmal lief ihm ein Schaudern über den Rücken. Er sah direkt in die feuerroten Augen des Teufels.


    „Bitte komm nicht ins Haus“, betete er.

    Der Teufel kam nicht ins Haus, weil er auch nicht ins Haus wollte. 


    Stattdessen begann er höllisch zu lachen und schrie: „Du wirst verbrennen!“


    Aus seinem Rachen schossen schon die ersten Flammen. Das Feuer war nur noch wenige Meter vom Haus entfernt. Schritt für Schritt näherte sich der Teufel der Hütte. Geistesgegenwärtig packte Hans seine Flinte. Doch wo waren die Patronen? Im „Kuchltatl“, genau. Mit zitternden Händen öffnete er die Schublade und griff nach den Patronen. Zwei kullerten sogleich zu Boden. Eine befand sich noch in seiner Hand, mit der er geübt die Flinte lud. Augenblicklich zielte er und drückte ab. Hat er auch getroffen? Der Teufel patschte zu Boden wie ein nasser Sack und war auf der Stelle tot. Die Gefahr war gebannt.


    Hans hatte schon vor langer Zeit die Kunst des Schnitzens erlernt. Deswegen nahm er sich ein Blatt Papier und Stift und zeichnete das grässliche Gesicht des Teufels auf. Daraufhin ging er in die Scheune und schnitzte los. Die Arbeit dauerte einen ganzen Monat. Als er die Maske noch fertig bemalt hatte, sah diese dem Teufel so ähnlich, als würde der Teufel selbst wieder vor ihm stehen.. Im Laufe der Zeit kamen ab und zu Besucher, um sich die Teufelsmaske anzusehen.


    Hans schnitzte ab sofort jedes Jahr eine Maske und die Besucher waren mit der Zeit so besessen davon, dass sie auch eine wollten. Hans verkaufte sie für viel Geld. 


    Daraus entwickelten sich die sogenannten „Krampusse“. Hans kaufte sich mit dem Geld, das er bekommen hatte, das Häuschen. Er lebte darin bis an sein Lebensende.

  • Ein Kater namens...

    Kaum nach Winteranfang wurde ich geboren. Meine Familie, die aus meiner Mutter und meinen zwei Schwestern besteht, wohnt in einer alten Fabrik in der Stadt L.A. Ich bin ein Kater aus feuerrotem Pelz mit strahlenden grünen Augen. Meine Mutter sagt immer, ich sehe aus wie mein Vater, der unter ein Auto gekommen ist. 


    Ich lag in meinem Nest, das aus Federn und Moos besteht, und sah, dass meine Schwestern Miland, eine Kätzin mit graugestreiftem Pelz und blauen Augen, und Nacht mit einem pechschwarzen Pelz und grünen Augen, von der Jagd zurückkehrten. Sie hatten zwei Spitzmäuse und ein Eichhörnchen mitgebracht. Ich war frustriert, weil ich einen Kampf mit einer Hauskatze hatte und meine Mutter mir deshalb Nestarrest gegeben hatte. Ich konnte meiner Mutter aber nie lange böse sein, sie war nämlich die klügste und stärkste Katze, die ich kannte. 


    Miland kam zu mir, sie warf mir eine Spitzmaus vor die Pfoten und miaute: „Mach nicht so ein langes Gesicht, morgen darfst du ja wieder raus!“


    Ich wusste, dass sie ihr Lachen unterdrückte. Ich sprang sie an und sie raufte spielerisch auf dem staubigen Boden. Ich schaute von oben auf die herab und schnurrte. Plötzlich spürte ich einen Stoß auf der Flanke und lag auf dem Boden. Meine Schwestern boxten mich spielerisch. 


    Meine Mutter kam rein und schnurrte: „Lasst ihn noch atmen!“


    Endlich gingen meine Schwestern von mir runter. Wir aßen noch und schliefen dann zusammengekuschelt in unseren Nestern.


    Währenddessen schlich ein Tigerkater durch die Gassen von L.A. Seine bernsteinfarbenen Augen glänzten in der Dunkelheit Der Kater schlich im Schatten eines Hauses, neben ihm fuhren Autos hin und her. Plötzlich vernahm er ein lautes Geräusch. Er schaute sich um und dann sah er es: das größte Auto, das er je gesehen hatte. Es fuhr bei ihm vorbei und spritzte ihm Wasser ins Gesicht. Fauchend und mit nassem Pelz rannte er Richtung Wald. 


    Plötzlich stieß etwas gegen seine Nase. Er schaute in alle Richtungen und sah eine Katze. 


    „Tut mir leid“, murmelte die Katze.


    Mit wutvernebelten Gedanken ließ er die Krallen ausfahren und fuhr der Katze übers Gesicht. Die graue Katze stieß einen schrillen Schrei aus und rannte mit einem blutverschmierten Gesicht davon. Endlich kam er im Wald an. Hinter einem Brombeerbusch tauchte er in ein Loch ein. Da kam ihm eine gelbbrauen Katze entgegen.


    „Hallo Blüte, hast du was gefangen?“, fragte der Tigerkater.


    „Ja, zwei Wühler“, schnurrte sie, „was hast du gemacht, Tiger?“


    Tiger legte sich auf ein Moosnest.


    „Ich habe nur geschaut, ob Katzen es wagen, in unserer Nähe zu jagen“, miaute er erschöpft.

    Blüte begann ihn sauber zu lecken. 


    Plötzlich schreckte sie zurück und miaute ängstlich: „Du, du hast ja B-Blut zwischen den Krallen?!“


    „Es war nur eine blöde Straßenkatze!“, miaute er gelassen.


    Blüte fing wieder an ihn sauber zu lecken und fragte nach einer Weile: „Wieso können wir nicht einmal jagen?“


    „Ich muss uns beschützen!“, blaffte er sie an und stieß sie von sich.



    Ich wachte auf, die Sonne strahlte durch ein Loch in der Decke. Hinter mir schnurrte eine Katze. Ich drehte mich um und sah den braunen Pelz meiner Mutter. 


    „Du auch schon wach?“, schnurrte sie.


    „Geh in den Wald jagen, deine Schwestern sind schon unterwegs!“, fügte sie hinzu.


    „OK. Ich bringe dir einen leckeren Hasen“, schnurrte ich zu ihr. 


    Ich rannte zum Wald immer in Acht auf Menschen oder ihre Autos. Im Wald angekommen schnupperte ich und fand gleich darauf eine Maus. Ich ging in die Kauerstellung und schlich mich an. Kurz bevor ich hüpfen wollte, trat ich auf einen Ast und die Maus rannte in die andere Richtung. Ich rannte hinter ihr her und sah eine gelbbraune Kätzin mit der Maus im Maul.


    „He, das ist meine Maus“, miaute ich.


    „Du hast sie nicht gefangen!“, miaute sie zurück.


    Sie setzte sich hin und biss genüsslich in die Maus. Mein Magen knurrte. Sie sah auf und ihre Schnurrhaare zuckten belustigt.


    Sie schnurrte: „Komm, iss auch ein bisschen!“


    Ich trat zu ihr und biss in die Maus.



    „Wie heißt du?“, fragt ich.

    „Ich heiße Blüte!“, miaute Blüte mit vollem Mund. 


    „Mein Name ist Fire“, antwortete ich.


    „Bist du eine Hauskatze? Oder wohnst du in dieser Katzengruppe am See? Hast…“, miaute sie.


    Ich unterbrach sie: „Hauskatze? Nein! Und Katzengruppe? Noch nie gehört! Ich wohne in der alten Fabrik in der Stadt. Und wo wohnst du?“


    „Ich? Ich wohne im Wald in einem Kaninchenloch mit meinen Gefährten“, miaute sie.


    Ich verspürte irgendwie ein Gefühl von Trauer, verdrängte diese Empfindungen aber gleich.


    „Ich wohne mit meiner Mutter und meinen zwei Schwestern“, fügte ich hinzu.

    Wir quatschten und spielten. Plötzlich bemerkte ich einen Kater.


    Ich rief ihm zu: „Wer bist du?“


    Blüte sah mir nach und wisperte mir zu: „Geh sofort!“


    Nach diesen Worten schoss der Kater auf mich zu und stieß mich um, er war viel stärker als ich, Er zerkratzte mir den Bauch. Ich versuchte mit aller Kraft ihn von mir runter zu kriegen, schaffte es aber nicht. Müde und kraftlos wehrte ich mich nicht mehr. Endlich ließ er von mir ab. Keuchend und mit zitternden Beinen stand ich auf. 


    Er knurrte: „Komm nie wieder meiner Gefährtin zu nahe!“


    Er zeigte mit der Schwanzspitze auf Blüte, die unter einem Brombeerstrauch hockte und mit angstvollen Augen die Situation musterte.

    Ich ging Richtung Stadt. Ich wurde immer schneller bis ich nur noch das Blut in meinen Ohren rauschen hörte. Zu Hause angekommen rannte meine Mutter mir entgegen.


    „Was hast du gemacht?!“, schrie sie mir zu.


    Sie brachte mich in die Fabrik und ließ mich auf meinem Moosnest liegen. Meine Schwestern kamen zu mir. 

    Nacht leckte mir die Wunden, während Miland mich fragte: „Was ist passiert? Wer war das?“


    „Ein getigerter Kater hat mich angegriffen“, murmelte ich.


    „Wieso?!“, fragte sie verwundert.


    „Weil ich seiner Gefährtin zu nahe gekommen bin“, miaute ich wütend und dachte an Blüte.


    „Eine Kätzin!“, schnurrte Nacht.


    Meine Mutter schnipste Nacht gegen die Ohren.


    „Lasst ihn in Ruhe! Mein kleines Junges…“, miaute sie fast wimmernd.



    Sie strich mir eine Kräuterpaste auf die Wunden.



    Einen Monat später….


    Ich bin jeden Tag in den Wald gegangen und habe nach Blüte gesucht. Dabei hab ich sehr viel trainiert. Ich ging zum Rand der Stadt, neben mir fuhren Autos hin und her. 


    Plötzlich vernahm ich einen Geruch. Es war unverkennbar. Es war Blüte! Ich rannte dem Geruch entgegen. Gleich sah ich den Pelz von Blüte und rief nach ihr. Sie schaute sich um und sah mich. Sie rannte zu mir.



    Doch bevor wir uns berührten, rannte mich etwas um. Der gleiche Kater wie damals. Ich warf ihn von mir, sprang auf ihn und biss ihm in die Pfote. Schreiend stieß er mich von sich.  Er sprang mich an und wollte mir an die Kehle. Ich stieß ihn weg. Ich stand auf und sah in, er wand sich hin und her und ich erkannte, dass er feststeckte. Langsam kam ich näher.

    Er fauchte: „Komm, jetzt kannst du mich töten!“


    „Dich töten? Niemals!“, miaute ich.


    Er kam freu und rannte genau auf die Straße zu.


    Ich rief: „Nicht dahin!“


    Er hörte mich nicht und rannte auf die Straße. Plötzlich kam ein Auto,

    „Nein!“, schrie Blüte. 


    Ich erstarrte. Blüte kam zu mir. Sie zitterte.


    „Komm mit“, forderte ich sie auf.


    Wir gingen zu der Fabrik und lebten glücklich mit drei Jungen.

  • Von Sophia Kaiser

    Isabellas und Lunas großes Abenteuer 


    Als Isabella aus dem Fenster schaute, traute sie ihren Augen kaum. Ein kleines Kätzchen saß auf ihrem Fensterbrett. Sie machte vorsichtig das Fenster auf und lockte das Kätzchen, bis es hereinkam. Es hatte ein flauschiges, weiß-oranges Fell. Das Kätzchen miaute laut, weil es Hunger hatte. Deshalb gab Isabella ihm etwas zu essen und zu trinken. Sie sagte: „Heute Nacht darfst du bei mir schlafen, du musst aber leise sein.“ Sie legte sich zurück in ihr Bett und das Kätzchen kam wenig später zu ihr. Es schnurrte bis beide eingeschlafen waren.


    Am nächsten Morgen wurde Isabella vom Kätzchen geweckt. Und auf einmal begann das Kätzchen zu reden. 


    Es sprach: „Ich heiße Luna. Ich bin zu dir gekommen, weil ein Bösewicht mein Amulett gestohlen hat. Ich brauche es unbedingt, damit er damit nicht die Welt unterjocht.“ 


    Darauf fragte Isabella: „Wie sieht denn der Bösewicht aus?“ 


    „Er ist groß, hat kurze blonde Haare, ist eher dünn und hat große Füße. Er hat ein falsches Lachen. Wenn er lacht, sieht man einen goldenen Zahn“, beschrieb Luna ihn. 


    „Kennst du auch seinen Namen?“, fragte Isabella.


    Das Kätzchen entgegnete: „Leider nicht.“


    Dann ging die Tür auf. 


    Isabella flüsterte: „Jetzt musst du leise sein. Mein Papa ist gerade von der Arbeit gekommen.“


    Da sprach der Isabellas Vater: „Heute Abend kommt mein Chef zum Essen.“


    „Was soll ich kochen?“, fragte Isabellas Mutter.


    „Mein Chef ist sehr genügsam. Mach einen Salat!“, sagte der Papa.


    „Und zu trinken?“, hakte die Mama nach.


    Der Vater antwortete: „Wasser.“


    Später am Abend klingelte es. Der Papa machte die Tür auf und der Chef stand in der Tür. Er ließ ihn eintreten und beide nahmen am Tisch Platz. Als alle am Tisch saßen, fingen sie an zu essen. Auf einmal kam Luna die Treppe runter und erblickte etwas. Es war das Amulett! Der Chef hatte es um seinen Hals gehängt. Der Chef hieß Mr. Winter und er passte genau auf Lunas Beschreibung.


    Als alle mit dem Essen fertig waren und Mr. Winter das Haus verlassen hatte, ging Isabella hoch in ihr Zimmer, wo das Kätzchen schon ungeduldig auf sie wartete. 


    Luna sprach hektisch: „Dieser Mr. Winter ist es! Er hat sich mein Amulett um den Hals gehängt!“


    Isabella war schockiert, fasste sich aber sofort wieder und schlug vor: „Wir müssen ihn ausspionieren, damit wir, wenn er das Amulett ablegt, es uns schnappen können.“ 


    Am nächsten Tag machten sie sich auf zum Haus von Mr. Winter. 


    „Achtung“, sagte Luna, „da ist er!“ 


    Schon von weitem sahen sie, wie Mr. Winter um sein Haus schlich. Er sah sich um, Isabella und Luna hielten sich hinter ein paar Büschen versteckt, damit er sie nicht entdeckte. Da er glaubte, dass niemand ihn sieht, schlüpfte Mr. Winter daraufhin durch eine Geheimtür.


    „Hast du das gesehen?“, fragte Isabella.


    „Ja“, sagte Luna, „los, komm!“


    Sie suchten den Knopf, der die Geheimtür öffnete, doch konnten ihn nicht finden.


    „Oje“, stöhnte Isabella und lehnte sich gegen eine Statue.


    Da bewegte sich die Statue plötzlich und darunter war der Knopf.


    Isabella rief begeistert: „Ich habe den Knopf gefunden!“


    „Super, dann drück ihn!“, forderte Luna sie auf.


    Isabella drückte den Knopf und die Geheimtür öffnete sich. Beide vernahmen am Ende des Ganges ein Lachen und sie sahen auch Lichter. Luna und Isabella schlichen leise und unauffällig durch den Gang. Am Ende des Korridors erbklickten sie Mr. Winter mit dem Amulett. Sie versteckten sich hinter einem Stein.


    Luna flüsterte: „Wir müssen uns jetzt das Amulett holen.“


    „Nein, noch nicht, wir müssen zuerst Mr. Winter fangen und ich hab auch schon einen Plan,“ flüsterte Isabella geheimnisvoll.


    Im Tunnel sah es aus wie auf einer Baustelle. Werkzeug, Steinhaufen, Papier und Nylonfetzen lagen herum. Neben ihnen entdeckte Isabella eine Schaufel. Sie schnappten sich dieses Werkzeug und gruben ein tiefes Loch und legten ein Papier drüber, das grau war. 


    „In der Dunkelheit des Tunnels erkennt man keinen Unterschied“, sagte Isabella.


    Dann fügte sie hinzu: „Jetzt lock ich ihm rüber und sobald er im Loch sitzt, tust du die Holzplatte drüber und wir setzen uns drauf, okay?“


    „Ja“, bestätigte Luna.


    Daraufhin sprang Isabella aus dem Versteck und rief: „Hallo, komm doch her!“


    „Was suchst du hier?!“, rief Mr. Winter erbost und verfolgte Isabella. 


    Isabella rannte so schnell sie konnte. Doch auf einmal war sie in einer Sackgasse. 


    „Jetzt hab ich dich!“, sagte Mr. Winter.


    Er näherte sich Isabella Schritt für Schritt.  Doch plötzlich, ZACK, und Mr. Winter lag unten in der Falle. Luna ließ daraufhin die Holzplatte über das Loch fallen.


    Mr. Winter schrie von unten: „Lasst mich raus!“


    „Nein, niemals! Jetzt kommt die Polizei und nimmt Sie mit!“, rief Isabella.


    Als die Polizei kam, schnappte sich Isabella noch das Amulett und gab es Luna.


    Luna sagte: „Danke, Isabella, wir haben die Welt gerettet.“


    „Ja“, erwiderte Isabella, „und die meisten glauben, du bist nur ein ganz normales, süßes Kätzchen!“


    „Wenn du willst, kannst du bei uns wohnen“, schlug Isabella vor.


    „Ja, bitte“, antwortete Luna.


    Beide sind seit diesem Tag beste Freunde.

  • Von Georg Forer

    Vor langer Zeit beherrschten Piraten unter der Führung von Kapitän Holzbein die Südsee. 


    Sie überfielen Handelsschiffe, raubten die Lagerhäuser der Städte aus, erpressten die Reichen, nahmen Menschen als Geiseln und benutzten die Gefangenen als Köder für die Fische.


    Alexius, ein junger Mann in der Mannschaft von Kapitän Holzbein, konnte diese Ungerechtigkeiten nicht mehr mit ansehen. In der Nacht schnappte er sich ein Ruderboot und floh auf die Nachbarinsel, deren Einwohner von Kapitän Holzbein seit langem unterdrückt wurden. Aber sie glaubten ihm nicht. 


    Doch nach einiger Zeit konnte er trotzdem eine Mannschaft überreden, unter seiner Führung Kapitän Holzbein anzugreifen. Sie schmuggelten einen Spion unter die Piraten und nach einiger Zeit schrieb er, dass der Zeitpunkt günstig wäre. Sie nutzten diese Gelegenheit um ihr Schiff…


    (Unvollendetes Werk)


  • Die Geschichte des Krampus

    Es ist ein schöner Oktober Abend, die letzten Sonnenstrahlen scheinen über HI.Geist.

    Hans blickt aus seiner, kleinen aber feinen Stuben. Er holt sich noch ein bisschen Feuerholz für die kalten, frostigen Nächte des Oktobers. Er ist zwar alt aber noch stark genug um seine Ziegen zu hüten. 


    Hans lebt schon seit 20 Jahren in dieser Hütte. Sie gehört eigentlich einen Bekannten aus der

    Stadt, dieser hat keine Lust in Hl. Geist zu leben und auf die Hütte zu schauen, dass sie nicht

    vergammelt deshalb lässt er seinen Freund dort oben leben.


    Hans kocht am Abend sein Lieblingsgericht „Melchamüis", er verwendet dafür Ziegenmilch die schmeckt ihm am besten. Eines Morgens als er aus den Federn kroch und aus dem Fenster schaute, sah er vereinzelnte Schneefläcke die so aussahen wie die von Oliver der Ziege, die weißen Fellpunkte. Er dachte sich er müsse noch Feuerholz für die kalten Nächte holen. Also ging er los und die zwei Ziegen Oliver und Sieglinde passten auf die Hütte auf.


    Als er schon ein Stückchen in den Wald gegangen war fand er eine Menge Holz. So ging er fröhlich nach Hause. Aber da fing es wieder an zu schneien, der Mann dachte sich er müsse jetzt schnell nach Hause weil er nur eine „ Pfoat" anhatte und er sich sonst erkälten würde.


    Aber da, auf einer Lichtung sah er Spuren, frische Spuren. Sie glühten immer wieder rot auf, sie sahen aus, als kämen sie aus einer schwarzen Höhle. Ihm war unheimlich zu mute und dachte sich er käme Morgen wieder hier her um nachzusehen um was es sich handelt.

    Es wurde schon finster als er nach Hause kam. Hans schürte den Ofen an, in seiner Stube aß er zu Abend.


    Am nächsten Morgen holte sich Hans seine Flinte und ging in den Wald. Als er an der Stelle

    angelangt war und in die Höhle schaute, hörte er ein lautes schnarchen. Er ging hinein, um

    nachzusehen.


    „ Das würde ich nicht machen!", sagte hinter ihm eine dunkle Stimme. Verängstigt drehte sich Hans um und sah den Teufel. Er dachte sich, nein er wusste sogar, dass der Teufel von der Hölle kam.


    Der Ziegenhüter rannte zu seiner Hütte und sperrte sich ein. Dann fiel ihm ein, dass er die Flinte zurückgelassen hatte.


    Der Teufel schoss die Tür ein, und kam in die Küche. Mit seinen Hörnern hatte er fast nicht in der Türe platz. Hans hatte eine bösartige Miene.

    Der Höllische war nicht zufrieden, dass Hans hier wohnte, weil Hans hat damals mit der Flinte auf ihn schießen wollen, aber hat ihn nicht getroffen. Und das möchte der Teufel ihm heimzahlen. Der Teufel ziehlte auf ihn und drückte ..... nicht ab, weil die Ziegen, Oliver und Sieglinde ihn nieder gerammt hatten. 


    Hans war so froh und er würde die Ziegen am liebsten umarmen.


    Der Teufel nahm schnell reiß aus. Aber er versprach ihm Rache.


    Hans schlief nicht so gut in dieser Nacht, weil er vom Teufel träumte. Er dachte noch mal daran,

    was der Teufel gestern Abend zu ihm gesagt hatte. Er schaute zum Fenster raus, weil es um

    Mitternacht einen mächtigen Krawall gab. Auf einmal zieht ihm ein Schaudern über den Rücken weil er die roten Augen des Teufels sah, und dachte sich, ,, bitte komm nicht ins Haus".


    Der Teufel kam nicht ins Haus, weil er auch nicht ins Haus wollte. Er dachte sich das Haus

    anzuzünden, aber soweit kam es nicht, weil Hans hatte noch schnell die Flinte ergriffen und hatte auf ihn geschossen.


    Der Teufel patschte zu Boden wie ein nasser Sack.


    Hans hatte auch die Kunst des Schnitzens erlernt, deswegen nahm er sich ein Blatt Papier und Stift mit, und zeichnete sich das grässliche Gesicht auf.


    Hans ging in die Scheune und schnitzte los. 


    Die Arbeit dauerte einen ganzen Monat! Als er sie auch noch fertig bemalt hatte sah sie dem Teufel so ähnlich, als würde er durch die Wand schauen. Im Laufe der Zeit kamen ab und zu Besucher um sich die Teufelsmaske anzusehen. 

    Hans schnitzte jedes Jahr eine Maske und die Besucher waren so besessen davon, dass sie auch eine wollten. Hans verkaufte sie um viel Geld. 


    Daraus entwickelten sich die sogenannten „Krampusse". 


    Hans kaufte sich mit dem Geld, das er bekommen hatte, das Häuschen. 


    Er lebte darin bis an sein Lebensende.

  • Katzen im Wald

    Die Katzen im Wald 


    Als ich heute Morgens aufwachte, verspürte ich einen enormen Hunger. ich sprang aus meinem Himmelsbett und schlich Richtung Küche. Lautlos tappte ich die Treppe hinunter, denn ich wollte niemanden wecken. In der Küche angekommen wunderte ich mich ein wenig, denn meine „Mutter" war schon wach. Ich strich ihr um die Beine und schnurrte laut. Sie verstand sofort und gab mir mein bis oben hin gefülltes Näpfchen. Ich begann gierig zu fressen und naja, wie man vielleicht schon gemerkt hatte: Ich bin eine Katze! 


    Zur selben Zeit im Wald: ,,Ich wäre der beste Anführer!" ,,Nein ich!'' Ein lautes Heulen brachte sie alle zum Schweigen: Zweigstern erhob seine Stimme: 

    ,,Katzen meiner Gruppe! Ich weiß1 ich muss bald einen neuen Anführer wählen, aber diese Entscheidung gehört einzig und allein mir\ Ich bin eine alte Katze, aber ich bin nicht dumm. Ich hoffe ihr wisst das, senn sonst seid ihr meiner Gruppe nicht mehr Loyal und müsst gehen! Wir müssen die anderen Katzen beim See besiegen, um genügend Nahrung für uns zu finden, sonst werden wir alle sterben! Wir werden in zwei Monaten angreifen wir sind sowieso stärker als diese Flohpelze!" 


    Zweigstern schaute jeder Katze tief in die Augen und jaulte dann: ,,Die Versammlung ist beendet!" langsam zerstreuten sich die Katzen auf der Lichtung und Zweigstern ging in seinen Bau. 


    Ich hatte fertig gegessen und ging in Richtung Ausgang. ,,Mein Morgenspaziergang würde mir sicher guttun." Dachte ich und so ging ich vom Gebäude raus in die Freiheit. Es war noch früh. So früh war ich so weit ich mich erinnern kann noch nie draußen gewesen. Ich ging in Richtung See, wo ich mich niederließ, und meine tägliche Fellpflege abhielt. Ich putzte mein rötliches Fell und meinen weißen Schwanz. Ich erschrak fürchterlich, als mich plötzlich etwas von hinten anfauchte, als hätte ich etwas Schreckliches getan. Ich drehte mich langsam um und sah ... Eine kleine Gruppe von Katzen. 


    ,,Moment mal. Wer seid ihr und wieso überfällt ihr mich so plötzlich?" ,,Das fragst du noch? Du dämliches Hauskätzchen, kannst du nicht unsere Duftmarkierungen riechen? Du bist auf unserem Territorium!" fauchte eine der Katzen sie an. ,,Oh das wusste ich nicht" miaute ich kleinlaut. Denn ich konnte ja jetzt wirklich nicht wissen, dass hier andere Katzen lebten. Plötzlich wisperte eine der Katzen einer anderen etwas zu. Und gleich darauf trabten die anderen davon. 


    ,,Ich habe den anderen gesagt ich würde dich verjagen, aber wieso bist du hier?" fragte mich der fremde, braun gescheckte Kater aus. 


    ,,Ich, ich bin hier weil... ich habe nur meinen Morgenspaziergang gemacht und habe hier meine Fellpflege erledigt. Ich wollte euch nicht stören, wirklich nicht!" 


    ,,Das glaube ich dir auch. Ach übrigens, ich heiße Buntherz und du?" ,,Ich heiße Blümchen" sagte ich zaghaft zu Buntherz. 


    ,,Komm mit in unsre Gruppe! Unsere Anführerin nimmt dich sicher gerne auf!" 


    ,,Was macht ihr im Wald? Habt ihr keine Hausläute bei denen ihr wohnt?" 


    ,,Ohh nein! Wir leben im Wald, unter freiem Himmel. Wir jagen füreinander und kämpfen, wenn es sein muss auch miteinander. Bei uns.wärst du sicherer, weil jeder jeden beschützt. Wir sind wild und frei“.


    ,,Oh, ok ich überlege es mir mal. Ich komme morgen wieder und sag dir meine Entscheidung." 


    ,,Ok bis morgen!" miaute er freundlich und verschwand im Wald. 


    ,,Könnte ich ihm wirklich vertrauen? Und wäre das ein Leben für mich?" fragte ich mich selbst. Ich werde es mir überlegen. Gut überlegen! 


    Am nächsten Morgen stand ich früh auf, um sofort in den Wald zu laufen. Jch hatte es mir gut überlegt und war nun bereit mein Zuhause für immer aufzugeben, um in den Wald zu gehen. Ich lief Richtung Wald zum See um mich mit Buntherz zu treffen. Er saß schon am See und wartete auf mich. Ich ging zu ihm rüber. 


    Er bemerkte mich zunächst nicht. So legte ich ihm meinen Schwanz auf die Schulter. Er zuckte zusammen, dann begriff er, dass ich es war. ,,Hey, ich habe mich entschieden. Ich werde zu dir in den Wald kommen." 


    ,,Wunderbar!" miaute er. 


    ,,Komm mit ins Lager!" gleich darauf stürmte er los. 


    Ich hinterher. Ich war viel langsamer, daher verlor ich ihn bald aus den Augen. War das eine Probe? Fragte ich mich, denn nun musste ich seiner Geruchsspur folgen. 


    Ich rannte und rannte, tiefer.in den Wald hinein. Plötzlich stand ich vor ihm. ,,Hier sind wir!" miaute er. 


    ,,Dies ist unser Lager. Trete ein." 


    Ich schob mich langsam durch die Dornenbarriere hindurch und landete plötzlich in mitten des Lagers. Katzen kamen fauchend näher und umringten mich. Eine Katze stand im Kreis. 


    Das musste die Anführerin sein. ,,Wer bist du und wieso bist du in unser Lager eingefallen?" miaute die Kätzin kühl. 


    ,,Ich, ich bin hier weil..." 


    Sofort kam Buntherz mir zu Hilfe und erklärte, dass ich gerne zu ihnen stoßen würde. 


    ,,Ein dummes und voll Flöhen getränktes Hauskätzchen soll hier wohnen wollen?" fauchte ein Kater aus der Menge. 


    ,,Sie ist jetzt kein Hauskätzchen mehr!" knurrte Buntherz den Kater an. 


    ,,Und außerdem hat sie keine Flöhe!" 


    Ich fühlte mich fehl am Platz solange die Katzen stritten. Die Kätzin in der Mitte miaute nun etwas freundlicher: ,,Du möchtest uns also beitreten?" 


    ,,Ja ... " miaute ich kleinlaut. ,,Wir werden dich vorerst im Lager behalten, aber wenn du jegliche Weichheit eines Hauskätzchen zeigst wirst du sofort gehen müssen!" miaute sie, ,,Ich bin die Anführerin! Ich heiße Blütensternl Willkommen im Lager!" 


    ,,Magst du was fressen? Heute darfst du dir was vom Beutehaufen nehmen,

    aber morgen musst du dir schon selbst was fangen. Ich werde dir danach zeigen, wie das geht." Miaute Buntherz. 


    ,,Ok, danke, was darf ich den fressen?" 


    „Ne Maus oder so, hast du das schon mal probiert?" 


    ,,Nein“, gab ich zu. 


    ,,Dann probierst du heute deine erste Maus!'' 


    ,,Mhh, wie lecker!" schwärmte ich später, als ich die Maus verspeist hatte. 


    ,,Komm, gehen wir in den Wald, um zu jagen." 


    Und so gingen wir in den Wald. 


    ,,Such mal ne Maus!" 


    Wenige Zeit später hatte ich eine Maus entdeckt und schlich mich langsam an. Leider trat ich mit einer Pfote auf ein Ästchen und die Maus rannte davon. 


    ,,Einen Versuch war es wert!" miaute er aufmunternd. „Probier es noch mal." 


    Und so war ich den restlichen Tag damit beschäftigt, etwas zu fangen. Am Ende des Tages hatte ich einen kleinen Buchfink und eine Waldmaus gefangen. Im Lager angekommen legte ich meine Beute auf den Beutehaufen und nahm mir selbst meine gefangene Maus. 


    Ich verspeiste sie schnell und Buntherz miaute mir zu: ,,Geh jetzt besser schlafen, es war sicher ein langer Tag für dich." 


    ,,Oh ja, danke!" schnurrte ich und fiel in einen tiefen Schlaf. 


    Am nächsten Morgen war es endlich soweit. Ich durfte kämpfen lernen. Ich war schon früh wach. Mein Nest war bequem gewesen, aber manchmal ein wenig stachelig. 


    Buntherz holte mich ab. Ich durfte endlich Kampftechniken üben! Ich ging mit Buntherz, in den Wald, wo ich mich nach und nach zurechtfand. Wir gingen zum Übungsplatz, wo wir üben sollten. ,,Heute lernen wir, wie man richtig anschleicht. Also an einen Gegner natürlich. Mach es mir einfach nach!" 


    Gleich darauf war er im Gebüsch verschwunden und nach einigen Momenten landete etwas auf meinen Schultern. Er musste auf mir gelandet sein. Ich probierte ihn abzuschütteln, aber er war zu schwer. Nach einiger Zeit ließ er von mir ab und ich schnappte keuchend nach Luft. ,,Naja, die Abwehrhaltung könnte besser sein, aber probier du mal, dich an mich anzuschleichen." Und so glitt ich in die Büsche und versuchte mich an ihn anzuschleichen, aber er hatte mich gehört und drehte sich schnell um. Ich sprang ihm auf den Rücken, aber er schleuderte mich in hohen Bogen weg. 


    Später hatte ich viel geübt und beherrschte nun den Trick perfekt. Im Lager angekommen, merkte ich, dass Blütenstern alle Katzen zusammengerufen hatte. Wir setzten uns schnell dazu. Sie begann zu sprechen: ,,Katzen meiner Gruppe, wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, haben wir Probleme mit der anderen Katzengruppe im Wald." 


    ,, Was, es gibt noch mehr Katzen im Wald?" wisperte ich leise zu Buntherz. 


    ,,Ja, sie bedrohen uns, da sie meinen, wir würden ihnen die Beute stehlen. „Dabei stimmt das gar nicht!" wisperte er zurück. 


    Die Anführerin sprach weiter: ,,Heute wieder haben wir bei der Grenze während wir unsere Duftmarken hinterlassen hatten, Geruch von den anderen Katzen im Wald gerochen. In unserem Territorium! Daher haben wir beschlossen, anzugreifen. In einem Monat wird es soweit sein. Solange sie uns nicht angreifen, werden wir trainieren. Besonders du, Blümchen, da du erst vor kurzem zu uns gestoßen bist. Wir werden nach dem Kampf sehen, ob du hier bleiben darfst ... Die Versammlung sei beendet!" jaulte sie. 


    Einen Monat später: Ich hatte viel trainiert und war nun so gut, wie Buntherz. Naja, fast zumindest. ,,Wir wollen heute Nacht angreifen! Weiß jeder, was er zu tun hat?" fragte die Anführerin. 


    ,,Ja!" riefen die Katzen. 


    ,,Wir brechen bei Sonnenuntergang auf, dann sind wir genau rechtzeitig beim Lager der anderen! Ach ja, bevor ich es vergesse, esst genug, damit ihr kräftig genug seid!" miaute sie noch, bevor sie sich etwas vom Beutehaufen nahm und in ihrem Bau verschwand. 


    Ich war viel zu aufgeregt, um etwas zu fressen und ohne ich es wirklich vernahm, begann der Angriff. 


    Wir liefen in einen für mich bislang unbekannten Teil des Waldes. Hier war die Erde viel trockener als bei unserem Lager. 


    ,,Wir sind nun auf feindlichem Gebiet! Passt auf, wohin ihr tretet!" miaute die Anführerin. 


    Wir liefen und liefen, weiter in den Wald hinein… 


    Plötzlich blieben die Katzen vor mir stehen und ich blickte mich um. Der blattbefleckte Boden war tiefen Wald gewichen und ich kannte mich überhaupt nicht mehr aus. 


    ,,Wir sind ganz in der Nähe vom Lager! Verstreut euch, wie wir es geplant hatten! Und denkt daran! Keine Katze wird umgebracht!" wisperte die Anführerin leise. 


    Ich ging mit Buntherz und einer anderen Katze namens Regenblüte in Richtung Lager. Wir warteten, bis wir den Kriegsschrei von unserer Anführerin hörten, dann rannten wir in ihre Richtung. Wir erreichten das Lager, das eher ungeschützt da lag und griffen an. Wir waren bei den ersten Katzen dabei, die angriffen. Später würden noch weitere Katzen dazukommen. Das war unsere Taktik! 


    Ich wollte mich voll und ganz auf den Kampf konzentrieren. Ich sah, dass Buntherz keine Hilfe gebrauchte, deshalb suchte ich mir eine gegnerisch freistehende Katze und griff sie an. Ich sprang sie an und kratzte sie in ihre Flanke. Wahrscheinlich war sie nicht so gut im Kämpfen, daher konnte ich sie leicht auf den Boden drücken. Ich kratzte sie nochmals, bevor ich sie freiließ. Sie rannte sofort davon. 


    Nun sah ich, dass auch die nächsten Katzen von uns eingetroffen waren und dass die Gegner zahlenmäßig unterlegen waren. Unsere Anführerin kämpfte mit einer anderen Katze, die vermutlich die andere Anführerin war. Plötzlich stachen scharfe Krallen in mein Hinterbein. Ich drehte mich schnell um und sah noch, wie Buntherz die Katze wegzerrte, bevor mich gleich wieder eine Katze angriff. Diesmal von vorne. Ich fiel nach hinten, aber durch das viele Training konnte ich die fremde Katze mühelos wegstoßen und gleich darauf auf sie springen. 


    Ich kratzte ihr das Ohr auf, aber auch sie war stark genug, um mich wiederum wegzustoßen. Ich wurde nach hinten geschleudert. Aber ich landete auf meinen Pfoten. Dadurch konnte ich schnell zubeißen. So biss ich ihr in eine Pfote. 


    Sie jaulte herzzerreißend auf und ich ließ erschrocken los, denn sie jaulte aufgebracht: ,,Meine Jungen! Meine Jungen!" Buntherz kam hergelaufen, um zu sehen was geschehen sei. 


    „Sind das deine Jungen?" fragte er sie und zeigte auf ein Häufchen am Rande des Lagers. 

    ,,Oh ja! Du hast sie gerettet! Danke! Das werde ich dir niemals vergessen!" miaute sie schnell und humpelte zu ihren Jungen hinüber. 


    Sie war schwer verletzt und doch sah man ihren Siegeswillen, ihre Jungen zu retten. 


    „Ich, ich muss ihr einfach helfen!" miaute ich Buntherz zu, ehe ich schon davonrannte. Ich hatte sie verletzt und das wusste ich auch. Deshalb wollte ich ihr helfen, da ich in ihr nicht das Böse sah. 


    Ich ließ die anderen Katzen kämpfen und glitt durch den Farn. Als ich sie gefunden hatte miaute ich erfreut: ,,Es geht euch gut, oder?" 


    ,,Was interessiert dich das? Du hast mich angegriffen! Mir geht es natürlich nicht so gut, aber zumindest geht es meinen Jungen gut!" 


    ,,Ich weiß, aber ich habe dich nicht als böse gesehen. Stimmt es, dass du gar nicht kämpfen wolltest, denn ich glaube kaum, dass eine Mutter ihre Jungen einfach so im Stich lässt?" 


    ,,Ja, das stimmt wohl... Aber was soll ich jetzt tun?" 


    Inzwischen war das Kampfgeschrei leiser geworden und ich antwortete ihr: ,,Du konntest dich uns anschließen. Unsere Anführerin hätte sicher nichts dagegen!" 


    ,,Wenn du meinst ... Gerne!" 


    Und so gingen wir wieder Richtung Lager zurück. Die Kampfgeschreie hatten jetzt komplett aufgehört und wir traten auf die Lichtung. Sofort kam mir Buntherz entgegen. Aber als er die fremde neben mir sah, trat er wieder zurück. ,,Wer ist das?" fragte unsere Anführerin misstrauisch. 


    ,,Das ist meine neue Freundin und sie würde gerne zu uns stoßen. Wenn sie darf. Ich habe sie zuerst.verletzt, aber dann hat sie gefragt, wo ihre Junge seien und ich habe sie dann zusammen mit ihren Jungen gefunden und gemerkt, dass sie eigentlich nicht kämpfen wollte und ja ... " 


    ,,Also wenn das so ist, dann nehmen wir sie gerne auf. Wir haben gesiegt und unsere Rivalen sind geflohen, nur ein paar ältere Katzen wollten sich auch uns anschließen. Wir werden euch willkommen heißen, sobald wir in unserem Lager sind, und du, Blümchen wirst ab jetzt ein offizielles Mitglied unserer Gruppe sein!" miaute sie feierlich. 


    Die Sonne kroch langsam über den Horizont. Etwa Mittags würden wir in unserem Lager ankommen. 


    „Endlich sind wir da!" miaute ich erleichtert und froh, den Kampf gewonnen zu haben. Sofort sprang Blütenstern zu ihrem Bau, um die Katzen zusammenzurufen, nur musste sie das nicht mehr tun, da eh schon alle versammelt waren. 


    ,,Wir haben gesiegt und einige Katzen retten können! Von

    nun an, dürfen sie mit uns leben, jagen und kämpfen! Wir haben neue Verbündete! Vier Ältere Katzen und eine Mutter mit ihren drei Jungen! Wir hoffen, wir können euch ein neues Zuhause schaffen. Und du Blümchen hast 

    uns bewiesen, dass du immer zu uns halten wirst. Ihr seid nun alle eine

    vollwertige Katze in unserer Gruppe!" miaute sie. Es wurden zustimmende Worte aus der Menge gemiaut.

  • Hi, ich bin Hanna, ein ganz normales zehnjähriges Mädchen. Meine Mom hat mir dieses Tagebuch gekauft, obwohl ich es nicht mal wollte. Ich habe um ein ganz normales Notizbuch gefragt und dann hat sie mir dieses blöde Tagebuch gekauft und zwingt mich auch noch, Sachen hineinzuschreiben.

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Die Sage vom kleinen Monster

Isabellas und Lunas großes Abenteuer

Abenteuerlicher Winter

Ein Kater namens...

Lyrik Texte

  • Amo dokleang

    Amo Dokleang


    von Melanie Voppichler


    I tat dea geang amo dokleang,

    dass man Suppe mit an Leffl isst

    und do Rond fa do Pizza net hintn zi lossn isch

    I tat dea geang amo dokleang,

    dass se la fa ouschreibm net recht weita kimb

    a wennse do Leara heit amo net dowischt

    I tat dea geang amo dokleang,

    dass man Suppe mit an Leffl ist


  • Angst riecht wie …

    Angst riecht wie …


    von Niklas Kirchler


    Angst riecht wie

    der Wald

    So kalt und

    mit einer

    Nebeldecke umhüllt.

    Es klingt wie 

    allein zu sein

    Das Schwierige

    allein

    zu meistern.

    Es kann süß aber auch 

    Salzig und bitter schmecken. 

    Angst macht 

    mich ängstlich.

  • Amo neua in Toul

    Amo neua in Toul


    von Anita Stolzlechner


    Alte und Junge

    Sitzn und

    Trinken

    Olbm

    Lochn und

    Zongn

    Lebm

    Et wie a

    Clown

    Hobm

    Net

    Ehrlicha 

    Redn 

  • Guter Anfang

    Guter Anfang


    Anita Stolzlechner


    Als ich kaum fünf Jahre alt war

    Nachts

    ich sah in den sternenbeleuchteten Himmel

    Meine Mutter war gerade gegangen

    Sie hatte mir eine Nachtgeschichte erzählt. 

  • Emmy gerne essen

    Emmy gerne essen


    Melanie Voppichler


    Emmy der Engel

    Emmy lebt Keller


    Emmy geht See

    Emmy nehmen Teller

    Emmy sehen Ente

    Emmy essen Ente

    Emmy geht Keller


    Emmy geht Ernte

    Emmy sehen Esel

    Emmy nehmen Teller

    Emmy essen Esel

    Emmy geht Keller


    Emmys Eltern ernst

    Nehmen Emmys Teller

    Emmy sehen Fenster

    Emmy klettern

    Emmys Eltern merken

    Emmy renn, renn!

    Emmy Kerker


  • Entspannung

    Entspannung 


    Anita Stolzlechner


    Entspannung

    Entspannung riecht wie Frühlingsduft.

    Entspannung klingt wie Regen, der auf den

    See tropft.

    Entspannung schmeckt wie Schokolade.

    Entspannung macht mich ruhig. 

  • Abends

    Abends


    Eva Leiter


    I bin miede      

    I will schloufn

    Obo i bin woch                                                                                                                   

    I bin miede 

    Und bol i na schlouf

    Sebm will i net giweckt weang

    l bin miede

    I will schloufn


    Erwachsene

    verkuppeln ihre

    allerebesten Freunde


    Hass riecht wie ein Waldbrand

    Hass klingt wie ein zerfetzender Schrei 

    Hass schmeck wie Gemüsereis mit scharfer Sauce

    Hass macht mich wütend

  • Glücklich

    Glücklich


    Von Sophia Kaiser


    glücklich riecht wie Fröhlichkeit

    Es klingt wie Zufriedenheit

    glücklich schmeckt wie Süßigkeiten

    glücklich macht mich froh

  • Holsweä

    Holsweä


    Alex Oberschmied


    I tat geang sing.

    Sem gets jedn gleich. 

    Se get net weil i net kon obo.

    I tat geang sing.

    Do grund isch.

    I hon Holsweä obo.

    I tat geang sing.

    Sem gets jedn gleich.

  • Ideen

    Ideen


    Von Niklas Kirchler


    Ich aß eine Apfel 

    und mein Zahn fing an zu wackeln. 

    Nach einer Weile

     drohte er 

    rauszufallen. 

    Der Zahn 

    fing an 

    zu reden 

    und sagte:

    „Ich will raus.“

  • I wellat geang

    I wellat geang


    Sara Enz


    I wellat geang a Tier sein.

    Vielleicht Hund, oder Katz, oder dies oder das.

    Wos i holt gröt geang wa.

    I wellat geang a Tier sein.

    A Schwein wa recht fein.

    Ödo a Fisch afn Tisch? Na!

    I wellat geang a Tier sein.

    Vielleicht Hund, oder Katz, oder dies oder das.


  • Stimmenrondell

    Stimmenrondell


    von Leah Maria Ausserhofer 


    I hon koa Stimme,

    Weil i Hols wea hon

    Obo I tat söffl geang sing

    I hon koa Stimme,

    Weil i koa Jacke ogileg hon,

    Doron binni itz selbo Schuld

    I hon koa Stimme,

    Weil i Hols wea hon

Die Abschlussveranstaltung der Werkstatt



  • SCHREIBWERKSTATT ANTRISCHIS TOUL

    Ein Projekt im Rahmen des Kultursommers

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